KI beendet den Papier-Albtraum der TGA-Planung

Shownotes

TGAassist 2026 zeigt, warum KI und Digitalisierung für die TGA-Planung unverzichtbar werden: steigende Komplexität, Zeitdruck und Haftungsanforderungen lassen sich ohne digitale Unterstützung kaum noch bewältigen.
Die Plattform setzt auf KI-gestützte Abstimmung als Kernfunktion und automatisiert zentrale Prozesse rund um GAEB, VOB und HOAI.

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00:00:00: Also stell dir mal vor, da werden gerade wirklich zig Millionen Euro in den Bau von so einem hochmodernen Krankenhaus gepumpt.

00:00:08: Ja

00:00:09: ein absolutes Megaprojekt!

00:00:10: Genau alles läuft eigentlich nach Plan.

00:00:13: und dann ich sage mal an Tag zweihundert der Baufase fällt plötzlich jemandem auf dass das zentrale Heizungsrohr laut plan exakt also wirklich Millimeter genau durch den Hochspannungs-Elektroschacht verlaufen soll.

00:00:28: Das ist dann der Moment, wo auf der Baustelle wirklich absolute Panik ausbricht?

00:00:32: Absolut!

00:00:33: Baustopp die Budgets explodieren im Minutentakt.

00:00:36: und warum das Ganze?

00:00:38: nur weil irgendjemand in einem Planungsbüro den Anhang von so einer E-Mail übersehen hat.

00:00:44: Damit ein herzliches Willkommen zu unserer heutigen Analyse – schön dass du wieder dabei bist.

00:00:49: Wir stürzen uns heute nämlich auf eine Branche, die ja buchstäblich das Fundament unserer Gesellschaft baut

00:00:55: Aber paradoxerweise droht diese Branche gerade an ihren eigenen Papierbergen völlig zu ersticken.

00:01:01: Richtig!

00:01:02: Wir reden über die sogenannte technische Gebäudeausrüstung, kurz TGA und wir schauen uns heute an warum die Planung von diesen Gebäuden also... quasi das Nervensystem aus Strom, Wasser und Heizung ohne künstliche Intelligenz aktuell eigentlich kurz vor dem ultimativen Kollaps steht.

00:01:20: die hier in den Texten immer wieder als so eine Art großer Rettungsanker genannt wird.

00:01:32: Genau und unsere Mission heute ist ganz klar, wir schieben dieses ganze trockene Fach chinesisch mal radikal bei Seite.

00:01:39: Wir wollen wirklich verstehen wie KI diesen gewaltigen administrativen Albtraum löst und zwar ohne dass die Ingenieure am Ende durch irgendwelche Algorithmen ersetzt werden.

00:01:49: Das ist ein ganz wichtiger Punkt.

00:01:51: Es geht nicht ums Ersetzen es geht um's Überleben in der Branche.

00:01:56: Lass uns das mal aufdröseln.

00:01:58: Wenn man sich die klassische TGA-Planung nach den ganz alten Mustern anschaut, dann ist es in etwa so als würdest du versuchen einen Zauberwürfel blind zu lösen und als wäre das nicht schwer genug.

00:02:10: stehen dann noch fünf andere hochqualifizierte Leute um dich herum, die greifen nach dem selben Würfel und drehen gleichzeitig an den verschiedenen Farben.

00:02:19: Eine extrem treffendes Bild.

00:02:21: Heizung, Lüftung, Sanitär-Elektro – das sind alles diese Hände die da blind an dem Würfel drehen.

00:02:28: Niemand sieht so richtig das Gesamtbild.

00:02:30: Jeder dreht an seiner eigenen Ecke und am Ende wundern sich alle warum die Farben nicht passen und dass Millionenprojekt still steht.

00:02:37: Genau!

00:02:38: Jede kleine Änderung auf der einen Seite zerschießt einfach unweigerlich die Struktur auf der anderen Seite.

00:02:43: Aber äh... Bevor wir uns anschauen, wie genau eine Software wie TGA-Assist.es ist das jetzt macht also wie sie diese Hände koordiniert müssen wir erst einmal verstehen warum die Baubranche überhaupt so verzweifelt nach KI ruft.

00:02:57: der Leidensdruck ist dann nämlich immens.

00:02:59: ich meine Bauunternehmen und Planungsbüros dass es für die meisten von uns doch eigentlich der absolute Inbegriff von ausgedruckten dien an Nullpapierplänen Bleistift Kaffee Flecken auf den Zeichnungen und so endlosen Aktenordner Schreibt so eine extrem traditionelle Branche jetzt plötzlich derart massiv in Richtung künstliche Intelligenz?

00:03:20: Die schiere Notwendigkeit.

00:03:22: Also die TGA-Planung leidet akut unter einem Druck von allen Seiten, der manuell einfach überhaupt nicht mehr zu bewältigen ist.

00:03:30: Überleg mal was heute alles in so nem Gebäude steckt.

00:03:32: Ja wahrscheinlich tausendmal mehr Technik als noch vor zwanzig Jahren oder?

00:03:37: Absolut!

00:03:38: Wir haben immer strengere Normen, dann diese extremen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.

00:03:45: Dann gibt es komplexe Förderprogramme die wirklich Minuten genau dokumentiert werden müssen.

00:03:50: Gleichzeitig schrumpfen aber die Zeitfenster für die Planung und der Fachkräftemangel – der schlägt halt genadenlos zu!

00:03:56: Die Ingenieure haben also schlichtweg gar keine Zeit mehr sich durch diese Papierberge zu wühlen weil sie ohnehin schon unterbesetzt sind?

00:04:03: Ganz genau das ein Teufelskreis.

00:04:06: Okay Das verstehe ich.

00:04:07: Die Anforderungen steigen, das Personal fehlt an allen Ecken und Enden.

00:04:11: aber reagiert die Branche da wirklich schon konkret drauf?

00:04:15: Oh ja!

00:04:16: Und die Zahlen aus unserer heukigen Quelle sind da absolut verblüffend.

00:04:20: Hör dir das an – vierundsiebzig Prozent der Unternehmen im deutschen Bauwesen nutzen bereits in irgendeiner Form KI.

00:04:26: Warte mal, vierundsebzig

00:04:27: prozent?!

00:04:28: Das ist ja irre!

00:04:29: Ja, seventy-vier Prozent.

00:04:31: Und zweiundvierzig Prozent tun dies ganz spezifisch in der Planungsphase.

00:04:35: Wenn wir uns jetzt die Dachregion anschauen, also Deutschland-Österreich-Schweiz.

00:04:39: Da planen eighty vier Prozent eine massive Erhöhung ihrer KI-Investition bis zum Jahr zwei Tausend Dreißig.

00:04:46: Wow!

00:04:46: Was hier faszinierend ist.

00:04:48: diese viel beschworene Digitalisierung ist am Bau.

00:04:50: halt kein abstraktes Nice to Help mehr für irgendwelche großen Konzerne.

00:04:54: sie ist wirklich die absolute Überlebensstrategie geworden.

00:04:58: ohne diese Werkzeuge bist du einfach draußen.

00:05:00: da muss ich jetzt aber mal kritisch einhaken.

00:05:05: sind das wirklich intelligente, tiefgreifende KI-Prozesse die da laufen?

00:05:10: oder haben wir es hier mit so einem klassischen Etikettenschwindel zu tun.

00:05:13: Wo Leute einfach nur ein bisschen schneller in ihre Excel-Tabellen tippen, ein paar Makros laufen lassen und das dann stolz künstliche Intelligenz nennen?

00:05:21: Ja, die Skepsis ist da natürlich absolut berechtigt und sicher gibt es Büros, wo genau das passiert.

00:05:27: Aber die Quellen zeigen sehr detailliert dass echte Plattformen wie TGA Assist-Six und Zweiundzwanzig wirklich weit also weit über so ein bisschen Excel hinausgehen.

00:05:35: Okay, also schon eine echte Weiterentwicklung?

00:05:37: Absolut!

00:05:39: Um zu begreifen, wie tief diese KI wirklich in die Prozesse eingreift müssen wir uns das größte Chaoszentrum der gesamten Bauplanung ansehen und zwar die Kommunikation zwischen den verschiedenen Gewerken.

00:05:49: Hier wird es nämlich wirklich interessant, wenn wir uns diesen alltäglichen Wahnsinn mal vorstellen.

00:05:55: Wir haben die Heizungsexperten – die Lüftungsbauer, die Sanitärleute, die Elektriker und die Spezialisten für die MSR.

00:06:03: Also die Messsteuer- und Regelungstechnik?

00:06:05: Richtig!

00:06:06: Und die müssen alle auf engstem Raum, oft ja im selben Schacht oder in derselben Zwischendecke perfekt zusammenarbeiten.

00:06:13: Und bisher – so beschreibt es die Quelle auch – passiert das über unzählige völlig unübersichtliche Emails gewaltige PDF-Dokumente und dräuft sich verschiedene Dateifasionen, die da wild hin und her geschickt werden!

00:06:31: Genau das ja.

00:06:33: Und jetzt stell dir mal vor, der Architekt entscheidet spontan also wirklich auf der Baustelle.

00:06:38: ach wir verschieben diese Tragen ganz jetzt mal um zwanzig Zentimeter.

00:06:42: ein Klassiker.

00:06:43: Der Lüftungsplaner muss dann sofort reagieren und verschiebt seinen Schacht im Plan.

00:06:48: Früher ging dann einfach eine E-Mail mit einem neuen, riesigen PDF an den Heizungsplaneraus.

00:06:53: Und wenn der aber gerade im Urlaub auf Mallorca sitzt oder die E-mail rutscht in den Spamordner?

00:06:58: Oder er arbeitet aus Gewohnheit einfach in einer älteren Version weiter

00:07:02: Dann kracht später auf der Baustelle genau das besagte Heizungshrohr mitten durch den neuen Lüfftungsschacht.

00:07:07: Richtig Das ist im Grunde wie ein völlig eskalierter WhatsApp-Gruppenchat mit fünfzig Leuten.

00:07:13: Jeder postet da wild irgendwelche Updates rein, niemand liest den kompletten Chatverlauf, stummgeschaltet haben ihn sowieso alle.

00:07:20: aber am Ende müssen trotzdem alle rechtlich dafür haften was da drin stand.

00:07:24: Besser kann man das nicht zusammenfassen ja!

00:07:26: Aber wie genau löst TGA Assists dieses Problem jetzt?

00:07:29: Also versteht die KI wirklich den echten baulichen Kontext Oder schlägt die nur Plump-Alarmen, weil in Dokument A das Wort Rohr steht und in Dokument B fehlt ist.

00:07:40: Das würde die Planer ja eher komplett in den Wahnsinn treiben!

00:07:43: Nein nein – Und das ist genau der entscheidende Sprung von Excel zu echter KI.

00:07:48: Sie macht eben keinen simplen Textabgleich.

00:07:50: Die KI versteht wirklich die Struktur und die Abhängigkeiten der gesamten Daten.

00:07:54: Also sie liest es nicht nur, sie versteht die Zusammenhänge

00:07:57: Ganz genau.

00:07:58: TGA Assist zieht die verschiedenen Planungsstände, die ganzen Berechnungen und die Leistungsverzeichnisse in eine einzige zentrale Datenbasis.

00:08:07: Die KI erkennt dabei Parameter.

00:08:09: Wenn ein Gewerk jetzt eine Änderung vornimmt sagen wir mal die Raumtemperaturanforderung für einen großen Serverraum ändert sich.

00:08:15: Okay!

00:08:15: Wie Kühllastberechnung und auch auf die Stromversorgung hat.

00:08:20: Sie gleicht das alles im Hintergrund ab und spürt Widersprüche auf.

00:08:24: Und zwar lange bevor überhaupt jemand ein Rohr bestellt.

00:08:27: Ah, verstehe!

00:08:28: Anstatt also endlose Abstimmungsrunden in irgendwelchen Meetings zu drehen wo jeder seine ausgedruckten Pläne übereinander legt und hofft durch Zufall den Fehler zu finden... fungiert die KI also wie so ein permanenter, unsichtbarer Projektmanager.

00:08:43: Richtig!

00:08:44: Der sofort die Hand hebt wenn sich zwei Gewerke in die Quere kommen.

00:08:47: Sie

00:08:47: schafft eine gemeinsame transparente Wahrheit für alle Beteiligten.

00:08:51: Ganz genau und das bewahrt diese Firmen vor diesen irrsinnig teuren physischen Kollisionen auf der Baustelle.

00:08:57: Okay – Das Rohr kollidiert nicht mehr mit dem Lüftungsschacht?

00:09:01: Baustellen gerettet?

00:09:02: Alle klatschen in die Hände?

00:09:04: Toll?!

00:09:05: Aber… Wenn ich unsere Recherche da richtig verstanden habe, ist das Abwenden dieser physischen Katastrophe eigentlich nur die halbe Miete.

00:09:16: Denn jede Änderung selbst wenn sie rechtzeitig erkannt wird löst ja eine Art bürokratische Lawine aus – jemand muss das Neue an das gebogene Rohr bezahlen, Verträge müssen angepasst werden und genau da setzt laut der Quelle der nächste viel massivere Hebel der Automatisierung an!

00:09:34: Exakt.

00:09:35: Und hier wird es für die Ingenieure oft richtig schmerzhaft, denn mal ehrlich – Für Papierkram hat wirklich niemand von denen Ingenieurwesen studiert!

00:09:44: Das glaube ich sofort.

00:09:45: Wir

00:09:45: reden über drei gewaltige bürokratische Hürden, die hochqualifizierte Fachkräfte jeden einzelnen Tag wertvolle Stunden kosten.

00:09:53: Das sind Prozesse, die extrem fehleranfällig sind und bei denen es um enorm viel Geld geht.

00:09:58: Dann lass uns mal direkt in diesen Papieralbtraum eintauchen.

00:10:02: Was ist das erste große Monster, dass sich dem Ingenieur da in den Weg stellt?

00:10:07: Das Erste sind die sogenannten GEB-Prozesse.

00:10:10: GEB steht für gemeinsame Ausschuss Elektronik im Bauwesen.

00:10:15: Klingt total trocken und ist aber extrem wichtig!

00:10:18: Es ist der absolute Standard wie Bauinformationen in Deutschland überhaupt ausgetauscht werden.

00:10:22: Okay, das klingt für mich nach einem klassischen Formatkrieg.

00:10:25: Jeder nutzt ein anderes System und am Ende lassen sich die Dateien einfach nicht öffnen oder?

00:10:30: Genau so ist es!

00:10:31: In der Praxis bedeutet das unfassbar oft dass Dateien beim Exportieren oder Importieren einfach zerschossen werden.

00:10:37: Oh je

00:10:38: Da gehen plötzlich ganze Positionen verloren, Formatierungen stimmen überhaupt nicht mehr.

00:10:43: Und wenn ein Planer das dann alles manuell beheben muss Zeile für Zeile Ist das ein echter Albtraum.

00:10:49: Und da greift die KI dann ein

00:10:51: Richtig!

00:10:52: TGA-Assist automatisiert diese Konvertierungen komplett.

00:10:56: Die KI prüft die Datensätze, erkennt formale Fehler sofort und identifiziert fehlende Positionen in Sekunden.

00:11:03: Sie sorgt also dafür dass die Datengrundlage überhaupt erstmal sauber und verlässlich ist.

00:11:07: Okay...die Daten sind sauber das Format stimmt.

00:11:10: wir haben auf dem Papier festgehalten was gebaut werden soll.

00:11:14: Aber was passiert, wenn sich dann wie in unserem Beispiel vorhin plötzlich etwas ändert?

00:11:19: Der Kunde will statt der Standortür eine Brandschutztür oder das Rohr muss eben doch verlegt werden.

00:11:24: Dann landest du direkt bei der zweiten großen Hürde!

00:11:27: Das ist die VOB-Nachtragsprüfung.

00:11:29: VOB?

00:11:30: Vergabe und Vertragsordnung für Bauleistungen.

00:11:34: Wenn sich beim Bau etwas änderte brauchst Du immer einen sogenannten Nachtrag.

00:11:39: Das ist im Grunde eine extrem mühsame Formale Beweisführung, warum diese neue Brandschutztür jetzt plötzlich fünfhundert Euro mehr kostet.

00:11:47: Wie sich das auf die Arbeitszeit auswirkt und vor allem wer das am Ende bezahlt?

00:11:53: Und bisher saß der ernsthaft einen hochbezahlter Ingenieur am Freitagabend im Büro und hat in Trabellen herum gerechnet um diese läppischen fünfhundert Euro zu rechtfertigen?

00:12:04: Händisch!

00:12:05: Er musste alte Preise aus dicken Katalogen mit neuen Preisen abgleichen komplexe Mengenverschiebungen berechnen und das Ganze dann auch noch juristisch völlig sauber aufbereiten.

00:12:16: Wahnsinn, dass ist doch pure Zeitverschwendung!

00:12:18: Eben

00:12:19: – und genau hier greift die KI massiv ein.

00:12:22: Sie bewertet diese Änderungen völlig automatisch.

00:12:25: sie analysiert die Mengen Verschiebung zwischen dem Ursprungsplan und der neuen Änderung und berechnet direkt die wirtschaftlichen Auswirkungen.

00:12:32: Sie nimmt dem Ingenieur diese ganze lästige Fleißarbeit komplett ab.

00:12:37: Das is wirklich stark Und wenn das alles geklärt ist, muss das Planungsbüro ja auch noch seine eigene Rechnung an den Kunden schreiben.

00:12:44: Daran hängt doch sicher auch wieder eine extrem komplizierte typisch deutsche Formel oder?

00:12:48: Ohja!

00:12:50: Das ist dann die dritte Hürde – Die sogenannte HOAI-Honoraberechnung.

00:12:54: H-O-A-I Ok.

00:12:56: Noch ein Kürzel.

00:12:57: Honorarordnung für Architekten und Ingenieure.

00:13:00: Das ist ein extrem hochkomplexes Regelwerk.

00:13:03: Bisher haben Planner ihr eigenes Honorar oft total mühsam in endlosen Exeltapeten nachgerechnet.

00:13:09: Um sicherzugehen, dass sie auch wirklich für alles bezahlt werden was Sie geleistet haben?

00:13:12: Genau!

00:13:13: TGE assist vereinfacht es durch eine geführte Eingabe, die Software weiß genau welche Leistungsphasen erbracht wurden, analysiert die Projektdaten und berechnet das Honorar absolut regelkonform und lückenlos.

00:13:27: Also ich ziehe wirklich den Hut vor dieser Erleichterung – das klingt nach tausenden von eingesparten Arbeitsstunden im Jahr!

00:13:33: Aber da muss sich dir jetzt echt eine ziemlich provokante Frage zum Thema Haftungssicherheit stellen?

00:13:39: Gerne, schieß los…

00:13:41: Wenn ich jetzt als verantwortlicher Bauleiter oder als Geschäftsführer von so einem Planungsbüro eine künstliche Intelligenz über meine VUB-Nachträge, über Budgets in Millionenhöhe und sogar über meine eigenen Honorare entscheiden lasse, baue ich mir da nicht eine wahnsinnig gefährliche Black Box?

00:13:57: Wie meinst du das

00:13:58: genau?!

00:13:58: Naja, also ein System bei dem ich am Ende persönlich und finanziell haften muss wenn was schief geht aber eigentlich gar keine Ahnung mehr habe wie die KI überhaupt auf diese Summen gekommen ist.

00:14:10: Das ist doch ein riesiges Risiko!

00:14:12: Das wirft eine extrem wichtige Frage auf Und das ist exakt die Sorge, die wirklich jedes einzelne Planungsbüro hat bevor sie so ein System einführen.

00:14:21: Unsere Quellen sind da aber erfreulich deutlich.

00:14:24: Ok...was sagen die?

00:14:26: TGA-Assistenten, zwanzig sechsundzwanzig ist ganz bewusst keine Black Box.

00:14:30: Die Philosophie dahinter ist nämlich eine völlig andere.

00:14:33: Die KI ersetzt den Planner eben nicht – sie agiert eher wie so ein extrem akribischer Wirtschaftsprüfer der dir einfach perfekt zuarbeitet.

00:14:40: Aber wer trägt dann die Verantwortung?

00:14:43: Die finale fachliche Entscheidung und vor allem die Unterschrift bleiben immer beim menschlichen Ingenieur.

00:14:48: Der Schlüssel hier ist die absolut lückenlose Rückverfolgbarkeit.

00:14:53: Wenn die KI dir sagt hey Hier gibt es eine Mengen Verschiebung.

00:14:56: Der Nachtrag beläuft sich auf genau fünftausend Euro.

00:15:00: Ja?

00:15:01: Dann wirft sie dir nicht einfach nur diese nackte Zahl hin, sie markiert dir den exakten Absatz in der ursprünglichen PDF-Ausschreibung, verlinkt das direkt mit der geänderten Zelle in der Kalkulationstabelle und zeigt dir den genauen Schritt für Schritt Rechenweg.

00:15:15: Ah ok!

00:15:16: Jede einzelne Berechnungsschritt, jede identifizierte Abweichung ist also versioniert und dokumentiert.

00:15:22: Ganz

00:15:22: genau!

00:15:22: Es gibt absolut keine versteckten Algorithmenentscheidungen im Hintergrund.

00:15:26: Der Ingenieur bleibt sozusagen immer der Pilot – und die KI ist nur das hochintelligente Navigationssystem.

00:15:32: Das leuchtet mir absolut ein... Das Büro kann also im Zweifelsfall, gerade bei so juristischen Streitigkeiten mit dem Bauherrn immer hagenau nachweisen.

00:15:42: An diesem Tag auf Basis dieses Dokuments hat die KI diesen Fehler gefunden und Planer Müller hat die Änderung dann fachlich freigegeben.

00:15:54: Das ist wirklich schlau.

00:15:56: Die KI macht also die nervige Vorarbeit, serviert die harten Fakten samt Belegen schön auf dem Silbertablett und der Mensch nutzt wieder sein echtes Fachwissen um das abzunicken.

00:16:06: Besser kann man es nicht sagen!

00:16:08: Gut wir wissen jetzt was diese Plattform alles kann und warum sie eben kein rechtliches Harakiri ist aber... Lass uns mal realistisch bleiben.

00:16:18: Wie wahrscheinlich ist es denn bitte, dass ein völlig überlastetes mittelständisches Ingenieursbüro im Dachraum das ohnehin schon in Arbeit erstickt von heute auf morgen sein komplettes System wegschmeißt und so eine KI einführt?

00:16:31: Das klingt für mich erstmal nach monatelangem IT-Chaos und wahnsinnig teuren Schulungen!

00:16:37: Der wichtigste Fakt, dass unsere Recherche – und das wird jetzt wirklich sehr viele Zuhörer aus der Branche massiv aufatmen lassen – ist folgender.

00:16:54: Ich bin gespannt!

00:16:55: Man braucht für den Start mit TGA-Assist absolut kein vollständiges BIM-Setup.

00:17:00: Warte mal….

00:17:01: BIM?

00:17:01: Also Building Information Modeling... Das ist doch immer dieses gigantische Monsterprojekt von dem in der Baubranche alle reden

00:17:08: oder?!

00:17:09: Genau

00:17:09: das!!

00:17:10: Also ein perfektes, dreidimensionales komplett virtuelles Modell des gesamten Gebäudes bevor auch nur ein einziger Spartenstich passiert.

00:17:19: Vor der Einführung von BIM schrecken ja unfassbar viele kleine und mittlere Büros zurück weil es so teuer und komplex in der Umsetzung ist.

00:17:26: Exakt!

00:17:27: Viele in der Branche haben nämlich diesen festen Irrglauben im Kopf Wir können KI erst dann nutzen, wenn wir vorher unser gesamtes Büro mühsam auf drei D-BIM umgestellt haben.

00:17:37: Und das stimmt gar nicht!

00:17:38: Nein, das ist hier absolut nicht der Fall.

00:17:40: Die Plattform ist plattformunabhängig und funktioniert ganz einfach direkt im Browser.

00:17:45: Du musst also nicht erst deine gesamte IT-Langschaft niederreißen oder neue Hochleistungsrechner für Zehntausende Euro kaufen.

00:17:51: Das heißt, ich kann das System wirklich nutzen selbst wenn mein Büro aktuell noch zu achtzig Prozent mit flachen ZYDE-Plänen und alten Exelisten arbeitet.

00:18:00: Ja völlig problemlos!

00:18:02: Die Quelle empfiehlt sogar ganz klar mach auf keinen Fall alles auf einmal.

00:18:06: der Einstieg gelingt am allerbesten Schrittweise.

00:18:09: Wie sieht so ein Schrittweise-Einstieg dann aus?

00:18:11: Du startest vielleicht einfach mit einem kleinen überschaubaren Pilotprojekt oder du nutzt anfangs nur ganz gezielt einzelne Module der Software um dich ranzutasten

00:18:21: Zum Beispiel?

00:18:21: Also wenn die Honorar-Ermittlung aktuell dein allergrößter Schmerzpunkt ist, der am Freitagmittag die meiste Zeit frisst.

00:18:28: Dann nutzt das Büro eben im ersten Monat nur die KI gestützte HOAI Berechnung.

00:18:34: und wenn es gut läuft und das Team merkt hey!

00:18:37: Die Software rechnet richtig und wir vertrauen dem System.

00:18:40: Dann nimmt man das nächste Modul dazu.

00:18:42: Genau dann nimmt man zum Beispiel die VB Nachtragsprüfungen dazu.

00:18:46: Die Berichte aus der Praxis in der Quelle zeigen, dass sich durch diesen extrem sanften Einstieg schon nach wenigen Wochen absolut messbare Zeitersparnisse zeigen.

00:18:55: Und zwar ohne das der laufende Betrieb auch nur für eine Stunde still steht!

00:18:59: Das ist ein enormer psychologischer Vorteil oder?

00:19:03: Man wird nicht direkt von der neuen Technologie erschlagen sondern merkt sofort ok ich gehe heute am Freitag mal pünktlich um sechzehn Uhr ins Wochenende weil die KI meine lästige Honorarabrechnung gemacht hat.

00:19:14: Richtig

00:19:15: Das schafft extrem schnell Akzeptanz bei den Mitarbeitern.

00:19:18: Und wie geht es dann weiter?

00:19:20: Wenn ich diese Werkzeuge bei mir etabliert habe, wie sieht denn der langfristige Zukunftsausblick aus?

00:19:25: Die

00:19:26: harte Realität ist einfach….

00:19:28: Der Fachkräftemangel wird bleiben – er wird sich in den nächsten Jahren sogar noch massiv verschärfen!

00:19:33: Gleichzeitig wollen die Bauherren aber immer mehr...

00:19:36: ...die Anforderungen sinken ja nicht

00:19:37: Eben.

00:19:38: Zukünftig geht es nicht mehr nur um die reine Bauplanung, sondern um sogenannte digitale Zwillinge.

00:19:44: Ein Gebäude wird also einmal komplett virtuell gebaut und dann erst physisch – und diese gigantischen Datenmengen müssen für den Jahrzehntelang Betrieb des Gebäudes nutzbar bleiben!

00:19:52: Also auch für die spätere Wartung?

00:19:55: Genau.

00:19:56: Wer jetzt mit diesen KI-gestützten modularen Systemen startet, der baut sich einen massiven Wettbewerbsvorteil auf….

00:20:03: Staatliche Auftraggeber oder große internationale Investoren vergeben lukrative Aufträge bald nämlich nur noch an die Büros, die solche durchgehend transparenten digitalen Prozesse überhaupt nachweisen können.

00:20:14: Also was bedeutet das alles konkret für dich der uns gerade zuhört?

00:20:18: Egal ob du jetzt selbst jeden Tag tief in der Bauplanung steckst, Architektur studierst oder vielleicht einfach nur fasziniert davon bist wie massiv Technologie gerade unsere reale Welt umbaut.

00:20:29: Es bedeutet, dass Tools wie TGA-Assists in den vergangenen Jahren keine netten kleinen Spielereien sind.

00:20:36: Sie sind ein hartes Werkzeug um eine teilweise wirklich kaputte Arbeitsweise zu reparieren.

00:20:42: Absolut!

00:20:43: Das eigentliche Ziel ist doch – hochqualifizierte Ingenieure sollen endlich wieder den Kopf frei haben für das wofür sie eigentlich brennen?

00:20:52: Für echte, kreative und lösungsorientierte Ingenieurskunst.

00:20:56: Sie sollen Gebäude entwerfen die funktionieren, die atmen, die nachhaltig sind anstatt vierzig Stunden die Woche als glorifizierte PDF-Genleure und Excel-Schubser zu verbringen.

00:21:07: Genau das ist die Essenz!

00:21:08: Damit verlassen wir jetzt auch so ein bisschen die konkrete Anwendungsebene im Büro und blicken mal auf das große Ganzer, dass uns der heutige Text liefert.

00:21:17: Ja, was ist denn dein absolut abschließendes Fazit aus all diesen Quellen?

00:21:22: Wenn wir das große Ganze betrachten dann zeigt uns diese intensive Recherche vor allem eins.

00:21:27: Die Digitalisierung im Bauwesen ist kein abstraktes Zukunftsversprechen mehr über dass man auf irgendwelchen schicken Tech-Podien philosophiert.

00:21:35: Es ist ein realer extrem pragmatischer Schutzschild.

00:21:38: Ein Schutzschield gegen was genau?

00:21:40: Ein Schutz schild gegen diese enormen finanziellen Haftungsrisiken, gegen den völlig erdrückenden Zeitdruck und vor allem gegen menschliche Fehler in einem System das für das menschliche Gehirn allein mittlerweile einfach viel zu komplex geworden ist.

00:21:54: Wow!

00:21:54: Das ist ein starkes Fazit.

00:21:56: wenn du also das nächste mal durch ein großes modernes Gebäude gehst Vielleicht das neue Krankenhaus in deiner Stadt, einen riesigen Bürokomplex oder einen neuen hochmodernen Bahnhof?

00:22:08: Dann denk einfach mal ganz kurz daran was da im Hintergrund alles passieren musste.

00:22:13: Ja, das vergisst man nämlich sehr schnell!

00:22:15: Die wahre Meisterleistung der modernen Architektur steckt heute nämlich oft gar nicht mehr nur in den sichtbaren Betonwänden – in der imposanten Fassade oder den schicken lichtdurchfluteten Foyets.

00:22:27: Sie steckt wirklich in den unsichtbaren KI koordinierten Datenströmen.

00:22:32: In diesen endlosen Schleifen aus GAB-Dateien, VOB Nachträgen und Abstimmungsrunden die von Algorithmen wie von so einem unsichtbarem Dirigenten geordnet wurden nur um zu verhindern dass dieses ganze Gebäude im totalen Planungskaus erstickt noch bevor überhaupt der allererste Bagger auf die Baustelle gerollt ist Und damit sind wir auch am Ende unserer heutigen intensiven Recherche angekommen.

00:22:58: Es war mir ein Fest!

00:22:59: Mir auch, aber ein finaler etwas provokanter Gedanke sei noch erlaubt den du gerne für dich selbst weiterdenken kannst?

00:23:08: Wenn Systeme wie TGA ist, von nun an wirklich jeden einzelnen Abstimmungsschritt.

00:23:15: Jede noch so kleine Änderung und jeden noch so winzigen Fehler absolut lückenlos dokumentieren und glasklar nachvollziehbar machen wird das in Zukunft wirklich dazu führen dass wir am Bau gar keine endlosen Rechtsstreitigkeiten mehr haben weil die Faktenlage durch die KI absolut eindeutig und unbestreitbar ist?

00:23:35: Oder verlagern sich die Konflikte vor den Gerichten an einfach auf eine ganz neue Ebene.

00:23:39: Streiten wir dann nicht mehr darüber, was auf dem Bauschief gelaufen ist sondern nur noch darüber wer die KI ursprünglich mit den falschen Basis-Daten gefüttert hat?

00:23:48: Ein wirklich spannender Gedanke!

00:23:50: Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Analyse.

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